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Wie Möbelhändler sich an die EUDR anpassen und in Europa wettbewerbsfähig bleiben können

Da die EU-Entwaldungsverordnung im nächsten Jahr in Kraft treten soll, sehen sich immer mehr europäische Möbelhändler mit denselben Fragen konfrontiert: Was genau beinhaltet diese Verordnung? Wie stark werden die Kosten steigen? Wie lassen sich die Risiken managen? Dies betrifft nicht nur Rohstofflieferanten auch die Beschaffungskosten, die Lieferzuverlässigkeit und die betrieblichen Risiken der Möbelhändler werden davon betroffen sein.

 

Was ist die EUDR?

Die EU-Entwaldungsverordnung verfolgt ein zentrales Ziel: den Import von Waren, die mit Entwaldung in Verbindung stehen, in den EU-Markt zu verhindern. Unternehmen, die die folgenden sieben Rohstoffe und deren Derivate in der EU in Verkehr bringen oder exportieren, müssen nachweisen, dass ihre Produkte entwaldungsfrei sind: Rinder und Rinderprodukte (z. B. Rindfleisch, Leder), Kakao- und Schokoladenprodukte, Kaffee, Palmöl und dessen industrielle Derivate, Gummi- und Reifenprodukte, Soja und sojabasierte Lebens- und Futtermittel sowie Holz und Holzprodukte. Holz, Papierprodukte und Möbel sind dabei unmittelbar für die Möbelindustrie relevant.

 

Die EU-Entwaldungsrichtlinie (EUDR) ist zudem ein wesentlicher Bestandteil des Europäischen Green Deals. Die EU betont, dass die Entwaldung die Bodendegradation beschleunigt, Wasserkreisläufe stört und die Artenvielfalt verringert. Diese Umweltprobleme gefährden letztlich die Stabilität der Rohstoffversorgung und bergen langfristige operative Risiken für Unternehmen.

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Kernanforderungen an die Einhaltung der EUDR

Um auf dem EU-Markt legal zugelassen zu werden, müssen regulierte Produkte gleichzeitig folgende Bedingungen erfüllen:

  • Keine Entwaldung: Die Rohstoffe müssen aus Gebieten stammen, die nach dem 31. Dezember 2020 nicht entwaldet wurden.
  • Vollständige Rückverfolgbarkeit der Lieferkette: Vollständige, klare und überprüfbare Informationen von den Rohstoffen bis zu den Fertigprodukten.
  • Rechtskonforme Produktion: Einhaltung der Landnutzungs-, Umwelt- und Arbeitsvorschriften im Ursprungsland
  • Begleitet von einer Due-Diligence-Erklärung (DDS): Jeder Produktcharge muss eine DDS-Dokumentation beiliegen.

Bei Produkten, die aus verschiedenen Quellen stammen, ist eine individuelle Überprüfung erforderlich, um sicherzustellen, dass konforme und nicht konforme Materialien nicht vermischt werden.

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Welche Möbelunternehmen tragen diese Verantwortung?

Die EU-Verordnung zur Regulierung von Waren und Dienstleistungen (EUDR) richtet sich nicht nur an große Hersteller, sondern hat auch direkte Auswirkungen auf kleine und mittlere Möbelhändler. Jedes Unternehmen, das regulierte Produkte auf dem EU-Markt einführt oder erstmals exportiert, gilt als Marktteilnehmer. Unabhängig von der Größe müssen diese Unternehmen ihre Sorgfaltspflichten vollständig erfüllen und den nachgelagerten Parteien die entsprechenden DDS-Referenznummern mitteilen. Selbst Unternehmen, die ausschließlich im Vertrieb, Groß- oder Einzelhandel tätig sind, müssen Lieferanten- und Kundendaten dauerhaft speichern und bei behördlichen Prüfungen vollständige Unterlagen vorlegen können.

 

In diesem Kontext stehen Massivholzmöbelhändler vor systemischen Herausforderungen. Erstens hat der Beschaffungsdruck deutlich zugenommen: Die Kosten für normgerechtes Holz sind gestiegen, die Lieferantenprüfung wurde verschärft und die Preistransparenz hat abgenommen. Zweitens ist der Aufwand für Rückverfolgbarkeit und Dokumentation erheblich gestiegen, sodass Händler Ressourcen in Personal und Systeme investieren müssen, um Herkunft, Legalität und Liefertermine der Rohstoffe wiederholt zu überprüfen. Probleme mit der Rückverfolgbarkeitsdokumentation können nicht nur Lieferungen verzögern, sondern auch Projektzeitpläne direkt beeinträchtigen und potenziell Vertragsbrüche oder Schadensersatzansprüche auslösen. Gleichzeitig steigen die Kosten für die Einhaltung von Vorschriften, die Betriebskosten und das in diesem Zusammenhang gebundene Kapital, doch der Markt kann diese Kosten nicht vollständig auffangen, was die Gewinnmargen weiter schmälert. Für viele Massivholzmöbelhändler stellt sich daher die Frage, ob sie ihr bestehendes Produktsortiment und ihr Geschäftsmodell aufrechterhalten können.

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Umweltvorteile von Metallholz   Möbel aus Getreide: Verringerung der Abhängigkeit von Wäldern

Da die Vorschriften für Massivholzmöbel immer strenger werden, erfreuen sich Metallmöbel in Holzoptik auf dem europäischen Markt zunehmender Beliebtheit. Ihr größter ökologischer Vorteil liegt in der Reduzierung des Verbrauchs von Waldressourcen. Im Gegensatz zu traditionellen Massivholzmöbeln besteht Metallmöbel in Holzoptik hauptsächlich aus Aluminium, wodurch weder Holz beschafft noch gefällt werden muss. Dies trägt dazu bei, das Risiko der Entwaldung bereits am Anfang der Lieferkette zu minimieren und erleichtert Möbelhändlern die Einhaltung von Vorschriften in Bezug auf Rückverfolgbarkeit, Sorgfaltspflichten und behördliche Inspektionen.

 

Aus praktischer Einkaufssicht ersetzt die Bestellung von 100 Metallstühlen in Holzoptik direkt den Bedarf an 100 Massivholzstühlen. Die Herstellung von 100 Massivholzstühlen erfordert üblicherweise etwa 3 Quadratmeter Massivholzplatten, was dem Holz von 1–2 ausgewachsenen europäischen Buchen entspricht . Bei größeren Projekten oder langfristigen Lieferverträgen ist dieser Effekt noch deutlicher. Für typische Bankettsäle oder Projekte im öffentlichen Raum kann die Wahl von 100 Metallstühlen in Holzoptik dazu beitragen, das Fällen von etwa 5–6 ausgewachsenen Buchen zu vermeiden.

 

Neben der Reduzierung des Holzverbrauchs spielt auch die Umweltverträglichkeit der Rohstoffe eine wichtige Rolle. Möbel aus Metall in Holzoptik bestehen hauptsächlich aus Aluminium, das zu 100 % recycelbar ist. Beim Recycling behält Aluminium nahezu alle seine ursprünglichen Eigenschaften, und gleichzeitig werden bis zu 95 % der Energie im Vergleich zur Primärproduktion eingespart.

 

Metallmöbel in Holzoptik bieten hinsichtlich ihrer Lebensdauer einen klaren Vorteil. Ihre vollständig verschweißte Konstruktion gewährleistet eine hohe Beständigkeit gegen Korrosion, Feuchtigkeit und alltägliche Abnutzung. Sie entsprechen den Standards für Objektmöbel und haben eine typische Lebensdauer von rund 10 Jahren. Im Gegensatz dazu halten selbst hochwertige Massivholzstühle in stark frequentierten Geschäftsräumen oft nur 3 bis 5 Jahre. Innerhalb von 10 Jahren müssen Metallstühle in Holzoptik in der Regel nur einmal recycelt werden, während Massivholzstühle zwei- bis dreimal ersetzt werden müssen.

 

Die geringere Austauschhäufigkeit reduziert nicht nur Materialverbrauch und Abfall, sondern hilft Händlern auch, versteckte Betriebskosten wie wiederholte Anschaffungen, Transport, Montage und Entsorgung zu senken. Dadurch bieten Möbel aus Metall in Holzoptik ein optimales Gleichgewicht zwischen Nachhaltigkeit, Langlebigkeit und langfristiger Wirtschaftlichkeit.

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An zukünftigen Markttrends ausgerichtet

Im Luxussegment setzen immer mehr Sternehotels und exklusive Einrichtungen im Rahmen ihrer umweltfreundlichen und nachhaltigen Beschaffungsinitiativen auf Stühle mit Holzmaserung aus Metall. Dies stellt einen neuen Markttrend und einen frischen Wettbewerbsvorteil dar. Die Entscheidung für risikoärmere und nachhaltigere Produkte ist per se wettbewerbsfähig.

 

Wenn Sie Möbellösungen mit Metall-Holz-Optik im Einklang mit diesem Trend evaluieren, ist die Wahl eines Herstellers mit ausgereifter Technologie und langjähriger Spezialisierung auf diesem Gebiet entscheidend. Als erster chinesischer Hersteller, der die Technologie mit Metall-Holz-Optik für Möbel einsetzt,Yumeya Wir verfügen über ausgereifte Technologie und bewährte Qualitätsstandards, die sich in zahlreichen Projekten bewährt haben. In der Praxis haben wir viele Händler und Projektträger dabei unterstützt, sich durch Metall-Holz-Optik einen Wettbewerbsvorteil bei Ausschreibungen zu sichern. Serien wie beispielsweise die Triumphal- und die Cozy-Serie haben bei unterschiedlichsten Projektkunden Anerkennung gefunden, indem sie robuste Funktionalität mit zeitgemäßer Ästhetik verbinden. Langfristige Lieferstabilität ist für uns ebenso wichtig. Yumeya plant, bis Ende 2026 sein neues Werk in Betrieb zu nehmen. Die Produktionskapazität soll sich dadurch verdreifachen, was eine bessere Unterstützung von Großprojekten, stabile Lieferzeiten und ein kontinuierliches Geschäftswachstum für unsere Händler ermöglicht.

 

Möbel aus Metall mit Holzmaserung erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, da sie Konformität, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit vereinen. Der Schlüssel zum zukünftigen Wettbewerb in der Möbelindustrie liegt in der Nutzung fortschrittlicherer Materiallösungen, die Ihnen helfen, Projekte zu gewinnen und langfristige Risiken zu minimieren.

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Wie lässt sich die Qualität von gewerblichen Möbeln wie Stühlen aus Metall mit Holzmaserung beurteilen?
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