Bei Projekten für Pflegeheime spielt die Möblierung oft eine entscheidende Rolle. Während früher Entscheidungen von Faktoren wie wohnlichem Ambiente oder Erschwinglichkeit beeinflusst wurden, sind es heute die Details, die durch die häufige Nutzung von Bewohnern und Pflegekräften immer deutlicher hervortreten und den Unterschied im täglichen Betrieb ausmachen.
Die Weltbevölkerung altert, wobei die Gruppe der über 65-Jährigen am schnellsten wächst. Bis 2050 wird sich die Zahl der über 80-Jährigen voraussichtlich verdreifachen. Manche gebrechliche Senioren können ihre sozialen und körperlichen Bedürfnisse nicht durch bestehende Angebote der Gemeinde decken lassen und benötigen daher stationäre Pflege, um die notwendige Unterstützung zu erhalten. Angesichts des anhaltenden Mangels an Pflegekräften und des wachsenden Marktes für Altenpflege entwickeln sich Möbel für Seniorenwohnanlagen von reinen Einrichtungsgegenständen zu funktionalen Hilfsmitteln.
Seniorenwohnmöbel bedienen das gesamte System
In öffentlichen Pflegeeinrichtungen nutzen nicht nur ältere Bewohner die Möbel. Auch Pflegekräfte schieben, ziehen, rücken und reinigen sie täglich. Wenn Möbel dieser häufigen Nutzung nicht standhalten, steigen letztendlich die Verwaltungskosten anstatt des Komforts. Daher muss ein durchdachtes Möbeldesign für die Altenpflege die Sicherheit der Bewohner, die Effizienz für die Pflegekräfte und die Betriebsstabilität der Einrichtungen gewährleisten. Neben einer wohnlichen Atmosphäre ist ein vorhersehbares und zuverlässiges Nutzungserlebnis unerlässlich.
Für Senioren mit eingeschränkter Mobilität, insbesondere solche mit Alzheimer, beeinflusst die Stabilität von Möbeln und deren Fähigkeit, die erwartete Unterstützung zu bieten, unmittelbar ihr Selbstvertrauen und ihr Sicherheitsgefühl beim Gehen. Wenn Armlehnenhöhe, Griffwinkel und Belastungsrichtung des Stuhls sorgfältig geprüft werden, fällt es Senioren leichter, selbstständig aufstehen und sich hinsetzen zu können. Dies reduziert ihre Abhängigkeit von Pflegekräften und fördert ihre Teilnahme an Gemeinschaftsaktivitäten. Dabei geht es nicht nur um Komfort, sondern auch um Würde.
In Pflegeheimen werden Stühle oft als provisorische Haltegriffe genutzt. Senioren lehnen sich beim Vorbeigehen beiläufig daran an oder stoßen sich zum Aufstehen ab – das ist ein alltägliches Szenario. Entspricht die Konstruktion des Stuhls jedoch der von gewöhnlichen Esszimmerstühlen, entstehen mit der Zeit Risiken. Standard-Esszimmerstühle haben typischerweise gerade Hinterbeine, um den Platz optimal zu nutzen und die Sitzplatzdichte zu maximieren. In Langzeitpflegeeinrichtungen birgt diese Konstruktion jedoch durch häufige und lange Nutzung die Gefahr des Umkippens. Unfälle können schwerwiegende Folgen für die Bewohner haben und stellen ein erhebliches Sicherheits- und Haftungsrisiko für die Einrichtungen dar.
Der Pflegestuhl Yumeya verfügt über eine Hinterbein-Neigungskonstruktion, die der natürlichen Kraftverteilung entspricht. Dadurch behält der Stuhl seine Stabilität auch beim Zurücklehnen oder beim Stehen. Obwohl dieses Design unauffällig ist, trägt es maßgeblich zur Sicherheit im Pflegealltag bei – ein oft übersehenes Detail.
Viele gehen fälschlicherweise davon aus, dass jeder Stuhl mit Armlehnen als Seniorenstuhl geeignet ist. In der Praxis erweisen sich die Armlehnen jedoch als besonders problematisch. Entscheidend ist, ob die Kanten glatt sind und ob Senioren sie beim Stehen effektiv als Stütze nutzen können. Üblicherweise sind Armlehnen bei Seniorenmöbeln 40 mm breit. Nehmen wir die Seniorenstühle von Yumeya als Beispiel: Durch die Säurebehandlung entstehen Abflusslöcher. Sind diese nicht verschweißt, können ihre Kanten die Haut älterer Menschen leicht verletzen. Werden diese Löcher jedoch vollständig entfernt, kann dies auf eine unvollständige Säurebehandlung hindeuten, die später zu Rost oder Abblättern des Pulvers führen kann. Yumeya verschweißt diese Löcher daher, wodurch das Risiko von Kratzern von vornherein beseitigt und gleichzeitig die Oberflächenstabilität gewährleistet wird. Dies verhindert Probleme wie Pulververlust und Rostbildung und schützt so ältere Menschen vor Verletzungen.
Manche Fabriken ohne Säurebehandlungsanlagen greifen alternativ auf Sandstrahlen zurück. Dadurch werden aufwendige Umweltgenehmigungen vermieden und Produktionsstopps, Nachbesserungen oder Bußgelder bei Kontrollen verhindert. Abgesehen von Qualitätsbedenken erweisen sich jedoch die unbeständigen Lieferzeiten ausgelagerter Bearbeitung oft als problematischer als die Kostensteigerungen.
Ältere Menschen sind im Alltag auf Rollstühle, Gehstöcke oder Elektromobile angewiesen, was bedeutet, dass die Möbel in Pflegeheimen starker Beanspruchung standhalten müssen. Gleichzeitig zeigen Trends im Bereich des betreuten Wohnens, dass Senioren zunehmend Wert auf warme, komfortable und lebendige Gemeinschaftsräume legen, um sich mit Familie und Freunden auszutauschen. Die Gemeinschaftsräume in Pflegeheimen müssen daher oft täglich für verschiedene Zwecke umgestaltet werden – sei es für gesellige Treffen, Rehabilitationsübungen oder Gruppenaktivitäten. Die einfache Beweglichkeit der Stühle wirkt sich direkt auf die Arbeitsbelastung und Effizienz des Pflegepersonals aus.
Yumeya verwendet spezielle Gleiter an seinen Pflegestühlen, die ein sanftes Gleiten über den Boden ermöglichen. Dadurch können Senioren ihre Sitzposition selbstständig verstellen, während Pflegekräfte den Raum schnell umgestalten können. Gleichzeitig minimiert diese Konstruktion effektiv den Bodenverschleiß und die Geräuschentwicklung beim Bewegen.
Diese scheinbar unbedeutenden Details reduzieren den Arbeits- und Wartungsaufwand im Langzeitbetrieb erheblich und verringern gleichzeitig den zusätzlichen Reinigungs- und Reparaturaufwand, der durch Kratzer auf dem Boden entsteht.
Möbel sind ein integraler Bestandteil der betrieblichen Effizienz.
In Europa und den USA ist der Mangel an Pflegekräften zu einem anhaltenden Problem geworden. Anstatt Pflegekräfte durch häufige Anpassungen, Reparaturen und Sicherheitsbedenken zu belasten, sollten Möbel selbst stabiler, langlebiger und wartungsärmer sein. Für Bieter bei der Anschaffung von Pflegeheimmöbeln hat die Wahl der Möbel oft direkte Auswirkungen auf die Betriebskosten und das Risikomanagement für das kommende Jahrzehnt.
Mit über 27 Jahren Erfahrung im Möbelbereich verfügt Yumeya über ein ausgereiftes Forschungs- und Entwicklungssystem sowie zuverlässigen Liefer- und Kundendienst. Wir sind überzeugt, dass wirklich professionelle Seniorenmöbel durch durchdachte Konstruktion, handwerkliches Können und Liebe zum Detail gefertigt werden. Sie fördern nicht nur die Sicherheit und Unabhängigkeit der Nutzer, sondern geben auch den Angehörigen mehr Sicherheit.